07. Dezember 2021, 20:33 Uhr

Überprüfungen im ÖPNV

07. Dezember 2021, 20:33 Uhr
Avatar_neutral
Von DPA
Kontrolle der 3G-Maßnahmen im ÖPNV. FOTO: DPA

- Den gelben Impfausweis schon gezückt und mit einem besseren Gefühl: Für die allermeisten Fahrgäste sind die Kontrollen der 3G-Regel in Bussen und Bahnen - also dass nur Geimpfte, Genesene und Getestete mitfahren dürfen - kein Problem. Die U-Bahn-Haltestelle Höhenstraße im Frankfurter Nordend war gestern Nachmittag ein regelrechtes Kontroll-Nadelöhr. Überall an den Eingängen, vor den Rolltreppen und auf den Bahnsteigen stehen Männer und Frauen in den Uniformen des Sicherheitsteams der Verkehrsbetriebe. Ganz schlecht für Schwarzfahrer, die ohne Fahrschein aus der U-Bahn steigen. Das Hauptaugenmerk der Kontrolleure des Prüfdienstes, die verstärkt durch Stadt- und Länderpolizei im Einsatz sind, ist allerdings auf die Einhaltung der 3G-Regeln im ÖPNV gerichtet.

Ohne 3G-Nachweis können Fahrgäste die Fahrt nicht antreten. Wer die Station ohne Nachweis verlassen will - also ohne Nachweis mit der U-Bahn gefahren war - muss wegen dieser Ordnungswidrigkeit ein Ordnungsgeld in Höhe von 100 Euro bezahlen. Dasselbe gilt für Fahrgäste, die in den zeitgleich zusammen mit der Polizei kontrollierten Bussen keinen Nachweis vorlegen können. »Unser vorrangiges Ziel ist es, das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in der Öffentlichkeit weiter zu stärken«, betont der Frankfurter Vizepolizeipräsident Björn Gutzeit.

Natürlich könne angesichts des täglichen Fahrgastaufkommens nicht überall und flächendeckend kontrolliert werden, räumt Thomas Wissgott, Geschäftsführer der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF, ein. Doch es gelte, Präsenz zu zeigen, wie bei einer ähnlichen Aktion in der vergangenen Woche. Der Anteil der Fahrgäste, die keinen 3G-Nachweis mit sich führten, habe dabei bei etwa fünf Prozent gelegen. Frankfurt ist nicht der einzige Ort von Sonderkontrollen. So gab es auch Schwerpunktkontrollen in Gießen, Offenbach, Dietzenbach, Wiesbaden, Darmstadt, Hanau sowie in den S-Bahnen. Eine positive Bilanz zieht auch der Nordhessische Verkehrsverbund NVV. Die zehn Teams, die seit zwei Wochen Schwerpunktkontrollen vornehmen, hatten nur wenige Regelverstöße festgestellt. dpa



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos