13. September 2021, 21:08 Uhr

Tür als Nadelöhr

13. September 2021, 21:08 Uhr

Wiesbaden/Hanau - Die von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) geplante Zulassung des 2G-Modells stößt bei vielen betroffenen Anbietern auf Skepsis. Sowohl das hessische Gastgewerbe als auch das Friseurhandwerk warfen der Landesregierung vor, sie verlagere die Debatte um Impfquoten und Impfbereitschaft zu den Betrieben. »Die Politik kann es nicht entscheiden, somit wird es auf die Wirtschaft abgewälzt über das Hausrecht«, sagte René Hain, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes des Friseurhandwerks Hessen. Sehr verhalten zu den Plänen äußerte sich auch der hessische Industrie- und Handelskammertag.

Bouffier hatte ankündigt, dass das Corona-Kabinett heute voraussichtlich das Corona-2G-Modell für hessische Gastronomen, Veranstalter und Friseure zulassen werde. Privaten Anbietern soll die Möglichkeit gegeben werden, nur Geimpften und Genesenen (2G) den Zutritt zu ihren Räumen zu erlauben. Veranstalter, Wirte und Friseure sollen dann selbst entscheiden können, ob sie nur geimpfte und genesene Menschen einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit seien. dpa

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