29. September 2021, 20:43 Uhr

Tatort Straße

29. September 2021, 20:43 Uhr
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Von DPA
Auch nach Unfällen kommt es immer wieder zu Verurteilungen. FOTO: DPA

Wiesbaden - Straftaten im Straßenverkehr zählen zu den häufigsten Gründen, warum Menschen von Strafgerichten in Hessen verurteilt werden. Im Jahr 2020 ging gut jede vierte Verurteilung auf diesen Bereich zurück, wie das Statistische Landesamt Hessen am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

In weiteren 14,6 Prozent der Fälle wurden Menschen wegen Diebstahls oder Unterschlagung verurteilt. Einen Anteil von fast einem Viertel machen außerdem sonstige Vermögens-, Eigentums- und Urkundendelikte aus.

Insgesamt urteilte die hessische Strafjustiz im Jahr 2020 über 53 507 Menschen, das war ein Rückgang von 3,6 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Knapp 6000 Verfahren davon wurden eingestellt, 811 Menschen von Vorwürfen freigesprochen. Der Anteil der Frauen lag über alle Abgeurteilten hinweg bei rund einem Fünftel. Erfasst wurden alle rechtskräftig gewordenen Entscheidungen. Die sogenannte Strafverfolgungsstatistik enthält keine Ordnungswidrigkeiten.

Insgesamt sind die Zahlen in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich gesunken. Noch im Jahr 2000 hatte die Zahl der Abgeurteilten bei über 70 000 gelegen, davon waren knapp 11 600 eingestellte Verfahren und 1600 Freisprüche. düa



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