18. Januar 2021, 21:03 Uhr

Stimmen zur FFP2-Maskenpflicht

18. Januar 2021, 21:03 Uhr
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Von DPA

Babenhausen/Aschaffenburg - Kritik an unterschiedlichen Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es immer wieder. In Bayern muss seit gestern beim Einkaufen oder in einem Bus FFP2-Maske getragen werden. Schal oder Stoffmaske haben dort vorerst ausgedient. Die Nachbarn in Hessen sehen das weitestgehend gelassen.

»Wer in diesen Zeiten zwischen Bundesländern pendelt, sollte mittlerweile wissen, dass er sich über die Regeln jeder Region informieren muss. Somit sollte diese Anordnung kein Problem für die Odenwälderinnen und Odenwälder darstellen«, teilte der Odenwaldkreis mit. Unterschiedliche Regelungen seien seit dem Frühjahr gängige Praxis. Mehr Unmut über die bayerischen Maßnahmen zeigt da der abgewählte Bürgermeister von Babenhausen im Kreis Darmstadt-Dieburg, Achim Knoke (SPD). Eines könne man deutlich sagen, seit der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Vorstoß verkündet habe: »Die Preise für FFP2-Masken sind raketenmäßig nach oben gegangen.« Eine höhere Nachfrage nach den Masken beobachtete auch eine Mitarbeiterin einer Apotheke in Breuberg. Dies bestätigt auch die Stadt Aschaffenburg auf der anderen Seite der Landesgrenze. »In Apotheken und Drogeriemärkten ist die Nachfrage gestiegen«, heißt es dort. Auswirkungen auf Geschäfte fürchtet man dort wegen der strengeren Regelung nicht. Der Handel sei sowieso weitestgehend dicht. dpa



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