Hessen

Sachverständige zur rechten Szene

Wiesbaden - Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtages zum Mordfall Walter Lübcke will Sachverständige zur rechtsextremen Szene in Nordhessen vorladen. Das kündigte der Vorsitzende Christian Heinz (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden nach einer Sitzung des Ausschusses an. Es gebe entsprechende Beweisanträge. Die Sachverständigen könnten bei zwei Sitzungen im März gehört werden.
17. Februar 2021, 19:11 Uhr
DPA

Wiesbaden - Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtages zum Mordfall Walter Lübcke will Sachverständige zur rechtsextremen Szene in Nordhessen vorladen. Das kündigte der Vorsitzende Christian Heinz (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden nach einer Sitzung des Ausschusses an. Es gebe entsprechende Beweisanträge. Die Sachverständigen könnten bei zwei Sitzungen im März gehört werden.

Der Kasseler Regierungspräsident war im Juni 2019 auf der Terrasse seines Hauses erschossen worden. Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilte Lübckes Mörder Stephan Ernst Ende Januar zu lebenslanger Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Ernst den nordhessischen CDU-Politiker auf dessen Terrasse im Landkreis Kassel erschoss. Die Motive: Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit. Mittlerweile haben sämtliche Verfahrensbeteiligte Revision gegen das Urteil eingelegt. dpa

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