12. Juli 2021, 21:02 Uhr

Richtig erben

12. Juli 2021, 21:02 Uhr

Wiesbaden - Widersprüche gegen die Festsetzung der Erbschaftssteuer haben in den vergangenen Jahren eine gute Aussicht auf Erfolg gehabt. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Zwischen 2015 und 2020 lag die Erfolgsquote demnach zwischen 65 Prozent (2017) und 78 Prozent (2020 und 2018).

Beispielsweise wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1995 Widersprüche gegen Erbschaftssteuerbescheide eingelegt. In 1563 Fällen waren sie erfolgreich, wie das Finanzministerium mitteilte. Sehr häufige Begründung für Widersprüche gegen eine - aus Sicht der Steuerzahler - zu hoch berechnete Erbschaftssteuer seien etwa Ansprüche auf eine Steuerbefreiung gewesen. Auch habe es viele Einwände gegen die Bewertung von Grundbesitz- und Betriebsvermögenswerten gegeben.

Die häufigste Ursache für die Korrektur der Bescheide seien Tatsachen gewesen, die dem Finanzamt erst nach der Festsetzung der Erbschaftssteuer bekannt geworden seien, erklärte das Ministerium. Insgesamt wurden in Hessen im Jahr 2020 222 943 Widersprüche gegen Steuerbescheide eingelegt. dpa

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