19. August 2021, 20:42 Uhr

Millionen gefordert

19. August 2021, 20:42 Uhr
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Von DPA

- Wegen des Verdachts falscher Abrechnungen von Personalkosten hat der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Frankfurt vom Kreisverband Wiesbaden 3,2 Millionen Euro gefordert. Die Forderung sei beim Insolvenzverwalter gestellt worden, sagte der Vorstandsvorsitzende der AWO Frankfurt, Steffen Krollmann. »Wir gehen davon aus, dass wir Teile wiederbekommen.« Bei dem Geld handele es sich ausschließlich um Mittel der AWO, das Land Hessen und auch die Stadt Frankfurt seien nicht geschädigt worden.

Es bestehe der Verdacht, dass der Kreisverband Frankfurt über Jahre mit bewusst falschen Abrechnungen von Personalkosten betrogen worden sei. Es sind laut AWO Beträge für Mitarbeiter an den Kreisverband Wiesbaden gezahlt worden, die dort nicht beschäftigt gewesen sind. Die Zahlungen seien nur möglich gewesen, weil die Rechnungen sachlich nicht geprüft worden seien. Zwei verantwortlich Beschäftigte seien fristlos gekündigt worden, teilte die AWO mit. Gegen sie und drei weitere Personen ist demnach Anzeige erstattet worden. dpa



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