14. Juli 2021, 19:43 Uhr

Mehr Mittel für Modernisierung

14. Juli 2021, 19:43 Uhr

Wiesbaden - Die landeseigene Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte will ihren Bestand ausbauen und mehr Geld in die Modernisierung investieren. Die Zahl der Wohnungen soll perspektivisch von rund 60 000 auf 75 000 Wohnungen steigen, sagte Hessens Wirtschaftsminister und Aufsichtschef Tarek Al-Wazir (Grüne) gestern in Wiesbaden. »Wir sind auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen.« Gerade die Corona-Pandemie und ihre Folgen hätten noch einmal die Bedeutung der Tatsache hervorgehoben, dass Hessens größte Wohnungsbaugesellschaft mehrheitlich im Landesbesitz sei, erklärte der Minister. Mit ihrer sehr sozialen Geschäftspolitik bilde sie ein Gegengewicht zum allgemeinen Trend auf dem Wohnungsmarkt. Es müsse in Hessen dringend bezahlbare Wohnungen geben. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW) will dafür nach eigenen Angaben bis zum Jahr 2025 rund 1,4 Milliarden Euro in den Neubau von rund 3000 Wohnungen investieren.

Ziel ist die Klimaneutralität

Alleine im vergangenen Jahr seien 766 Neubauwohnungen fertiggestellt worden. Das Land Hessen habe der Unternehmensgruppe im Rahmen einer Eigenkapitalerhöhung bereits 200 Millionen Euro für die energetische Modernisierung der eigenen Wohnungen zur Verfügung gestellt. In den nächsten fünf Jahren werde das Modernisierungsbudget auf 500 Millionen Euro aufgestockt, kündigte Al-Wazir an. Ziel sei, bis zum Jahr 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. dpa

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