24. August 2021, 20:27 Uhr

Kiosk-Überfall

24. August 2021, 20:27 Uhr

- Nach einem Überfall auf einen Kiosk in Frankfurt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen sechs Männer erhoben. Sie wirft ihnen versuchten Totschlag, Verstöße gegen das Waffengesetz und besonders schweren Landfriedensbruch vor. Das teilte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde am Dienstag mit. Grund für die Attacke seien Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen gewesen.

Die Beschuldigten sollen in der Nacht zum 29. Januar dieses Jahres mit etwa 30 weiteren Personen in einer Kolonne aus acht Autos in die Frankfurter Allerheiligenstraße gefahren sein, um dort einen von einer deutsch-türkischen Großfamilie betriebenen Kiosk zu überfallen. Laut Staatsanwaltschaft stürmten die Angreifer auf den Kiosk zu, an dem sich zum Tatzeitpunkt acht Personen aufhielten. Dazu hatten die mutmaßlichen Täter Schusswaffen und Schlagwerkzeuge mitgebracht.

Schüsse aus Revolver abgegeben

Ein 23 Jahre alter Kosovare aus Erlensee soll mindestens sechs Schüsse aus einem Revolver abgegeben haben. Einem 30-Jährigen aus Rodgau wird vorgeworfen, mit einer Pistole mindestens fünfmal in Richtung der Kioskbesitzer geschossen zu haben. Vier weitere Beschuldigte - drei deutsche Staatsangehörige und ein Deutsch-Kasache - aus Schwalbach, Frankfurt, Mainhausen und Wiesbaden sollen die mutmaßlichen Schützen unterstützt haben. dpa

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