Hessen

Gleich dreimal Affen-Nachwuchs

- Bei den Primaten im Frankfurter Zoo hat es gleich dreimal Nachwuchs gegeben. Am 15. Januar wurde ein Weißwangenschopfgibbon geboren und nur wenige Tage später gab es zwei Bonobo-Geburten, wie eine Zoosprecherin am Mittwoch sagte. Nachdem das erste Jungtier von Gibbon-Weibchen Elliot kurz nach der Geburt im vergangenen Frühjahr starb, sieht es aktuell gut aus. Elliot kümmere sich sehr gut um das noch namenlose Kleine, das festgeklammert an ihren Bauch bereits sehr aufmerksam seine Umgebung wahrnehme, hieß es.
17. Februar 2021, 21:11 Uhr
DPA
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Die Weißwangenschopfgibbon-Dame Elliot mit ihrem Nachwuchs. Bis Besucher das kleine Äffchen mit eigenen Augen im Zoo sehen werden, kann es noch dauern. FOTO: ZOO FRANKFURT/DPA

- Bei den Primaten im Frankfurter Zoo hat es gleich dreimal Nachwuchs gegeben. Am 15. Januar wurde ein Weißwangenschopfgibbon geboren und nur wenige Tage später gab es zwei Bonobo-Geburten, wie eine Zoosprecherin am Mittwoch sagte. Nachdem das erste Jungtier von Gibbon-Weibchen Elliot kurz nach der Geburt im vergangenen Frühjahr starb, sieht es aktuell gut aus. Elliot kümmere sich sehr gut um das noch namenlose Kleine, das festgeklammert an ihren Bauch bereits sehr aufmerksam seine Umgebung wahrnehme, hieß es.

Hanna wurde zum ersten Mal Mutter

Der Nachwuchs der Bonobos stellte sich am 30. Januar und am 6. Februar ein. Mutter des ersten Jungtieres ist die 13 Jahre alte Hanna, die 2018 aus Milwaukee in den USA nach Frankfurt kam.

Das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, ist ihr erstes Jungtier. Mehr Erfahrung mit Nachwuchsäffchen hat die 19 Jahre alte Mixi, die nun ihr drittes Kind zur Welt brachte. Sie sei eine erfahrene und entspannte Mutter, hieß es. Das Geschlecht der Jungtiere ist noch nicht bekannt und auch der Vater ist bei den Bonobos nicht eindeutig festzustellen.

»Dass nun dank Hanna und ihrem Jungtier eine neue genetische Linie in Europa vertreten ist, ist sehr wichtig für den Aufbau und Erhalt einer langfristig stabilen und genetisch vielfältigen Bonobo-Population in Zoos«, sagte Zoodirektor Miguel Casares. In ihrer Heimat in der Demokratischen Republik Kongo gelten Bonobo-Affen als stark gefährdete Tierart. Im Frankfurter Zoo war 1962 die Welterstzucht der Affen gelungen. Seitdem wurden hier 42 Bonobos geboren.

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ist der Frankfurter Zoo für Besucher weiterhin geschlossen. Das Menschenaffenhaus war auch im Sommer für die Öffentlichkeit geschlossen geblieben, als eine begrenzte Zahl von Besuchern auf dem Gelände zugelassen war. Dabei ging es auch um den Schutz der Tiere vor einer möglichen Corona-Infektion - immerhin sind Menschenaffen genetisch am nächsten mit Menschen verwandt. dpa

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/hessen/gleich-dreimal-affen-nachwuchs;art189,724489

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