26. Mai 2021, 20:46 Uhr

Förderung für neue Lehrprojekte

26. Mai 2021, 20:46 Uhr
Im Moment eher digital als vor Ort: Studierende an der Uni Marburg. FOTO: ARCHIV

Wiesbaden/Marburg/Gießen - Acht Hochschulen in Hessen erhalten für neun Projekte Förderung aus der Ausschreibung »Hochschullehre durch Digitalisierung stärken« der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Dieser Erfolg zeigt aus Sicht von Wissenschaftsministerin Angela Dorn, dass sich die Hessische Hochschulstrategie mit ihrem Fokus auf Verbesserungen in der Lehre, mehr Chancengerechtigkeit und gezielte Unterstützung der Digitalisierung auszahlt. Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gab bekannt, welche Hochschulen in den nächsten drei Jahren von Bund und Ländern zur Verfügung gestellte Fördermittel von insgesamt bis zu 330 Millionen Euro erhalten. Wissenschaftsministerin Angela Dorn betonte: »Wir stellen in Hessen mit dem Digitalpakt bis 2024 zusätzlich 112 Millionen Euro für digitale Innovationen zur Verfügung. Mit diesem Rückenwind waren unsere Hochschulen nun auch im bundesweiten Wettbewerb erfolgreich.« Die hessischen Hochschulen hatten elf Einzel- und drei Verbundanträge mit einer Gesamtantragssumme von 48,5 Millionen Euro bei der Stiftung eingereicht. Durch die Förderung von neun Anträgen können die erfolgreichen Hochschulen ihre jeweiligen Vorhaben ab August 2021 umsetzen. Dafür stehen insgesamt 26,1 Millionen Euro für drei Jahre zur Verfügung.

Netzwerk und »Marburger Modul«

Die Vielfalt der Projekte reicht dabei von der Einrichtung eines digitalen Lehr- und Lernlabors an der Goethe-Universität Frankfurt über die Entwicklung digitaler Assessments an der Hochschule RheinMain bis hin zu der Gründung eines Kompetenznetzwerks für Lehrkompetenzen im Verbund von Justus-Liebig-Universität Gießen, Technischer Hochschule Mittelhessen und Philipps-Universität Marburg. Die Philipps-Universität will ihre Studierenden noch besser dazu befähigen, sich großen gesellschaftlichen Herausforderungen in digitalisierten Lebens- und Arbeitswelten zu stellen. Dafür hat sie das Projekt »Marburg Skills« entwickelt, das nun von der Stiftung bis 2024 mit 2,5 Millionen Euro gefördert wird. Im »Marburg Modul« werden Bachelor-Studierende aus allen Fächern die Möglichkeit haben, ihre »Future Skills«, fächerübergreifende Fähigkeiten wie Transfer, Info-Beschaffung, lösungsorientiertes und kritisches Denken, zu trainieren. pm

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