01. Januar 2021, 18:27 Uhr

Am 19. Januar Impfstart in Zentren

01. Januar 2021, 18:27 Uhr
Auch das Impfzentrum in Heuchelheim kann am 19. Januar seine Arbeit aufnehmen. FOTO: PAD

Wiesbaden - Die ersten Impfzentren in Hessen, und damit auch das Impfzentrum in Heuchelheim, öffnen am 19. Januar, Anmeldungen für die Corona-Impfung sind ab dem 12. Januar möglich. Das gaben Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden bekannt.

Als erstes starten die regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt - 6 von insgesamt 28. Weitere Zentren könnten erst öffnen, »wenn eine erhöhte Impfstoffproduktion und weitere Zulassungen für wirksame Impfstoffe in Europa erfolgen«, hieß es aus Wiesbaden.

Hotline 116 117

Wer der höchsten Priorisierungsgruppe angehört, kann sich ab Mitte Januar telefonisch anmelden. Das geht entweder über die Hotline 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de. Zur ersten Gruppe gehören vor allem Menschen über 80 Jahre. Angesichts der überschaubaren Impfstoffmengen werden die Zentren zunächst allerdings »noch nicht unter Volllast laufen«, teilten Beuth und Klose mit. »Dennoch werden tausende Bürgerinnen und Bürger wöchentlich landesweit ihre Schutzimpfung erhalten können.« Menschen, die noch nicht dran sind, bitten Beuth und Klose um Geduld: »Wir alle arbeiten zügig daran, dass es so rasch wie möglich in Hessen weitergeht.«

Seit Beginn der Impfungen am vergangenen Sonntag habe das Land knapp 100 000 Dosen erhalten. Die Hälfte wurde für die Zweitimpfung eingelagert. In den ersten fünf Tagen seien in Hessen rund 21 400 Menschen geimpft worden, berichteten Beuth und Klose: Menschen in Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal mit engem Kontakt zu Covid-19-Patienten. Insgesamt zählen nach der Impfverordnung des Bundes rund 567 000 Menschen in Hessen zur ersten Gruppe.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist an Neujahr in Hessen um 1801 gestiegen. Die landesweite Inzidenz - die Zahl der neu registrierten Fälle pro 100000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - lag am Freitag bei 132,2, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 42 auf 2887. Das RKI wies darauf hin, dass bei der Interpretation der Zahlen die Auswirkung der Feiertage berücksichtigt werden müsse, an denen weniger Tests gemacht worden seien und nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden Zahlen übermittelt hätten. dpa

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