03. Oktober 2017, 22:01 Uhr

documenta-Finanzchefin sieht keine Unkorrektheit

03. Oktober 2017, 22:01 Uhr

Kassel (dpa/lhe). Die Geschäftsführerin der documenta gGmbH, Annette Kulenkampff, hat sich in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« (FAZ) erstmals ausführlich zum Millionendefizit bei der Kunstausstellung geäußert. Bis Mitte Juni sei man sicher gewesen, »dass wir das hinkriegen. Jede documenta hat mit Defiziten gearbeitet und gehofft, dass diese am Ende durch die Besucherzahlen ausgeglichen werden.«

Der Bericht der Wirtschaftsprüfer werde keine Unregelmäßigkeiten zutage fördern. »Es wird nichts geben, wo irgendjemand irgendwas nicht korrekt gemacht hätte.« Die Finanzen der documenta würden permanent überwacht. »Da kann kein Cent rausgehen, ohne dass man weiß wohin.« Die Mehrkosten seien dadurch entstanden, dass Verschiedenes teurer geworden sei als veranschlagt: das Sicherheitskonzept oder Reisekosten zwischen den beiden documenta-Standorten Kassel und Athen.

Schlagworte in diesem Artikel

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos