05. März 2019, 20:11 Uhr

Zuschüsse für Verhütungsmittel

05. März 2019, 20:11 Uhr

Bad Hersfeld (dpa/lhe). Von April an können einkommensschwache Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg Zuschüsse für den Kauf von Verhütungsmitteln beantragen. Eine Vereinbarung mit der Beratungsstelle Pro Familia habe unter anderem Landrat Michael Koch (CDU) unterzeichnet, berichtete der Kreis am Dienstag.

Im Herbst war das Ansinnen vom Kreistag beschlossen worden. Das Ziel lautet: Verhütung dürfe nicht an mangelndem Geld scheitern. Das führe sonst zu ungewollten Schwangerschaften und unnötigen Abtreibungen. Für diese Jahr stehen 10 000 Euro zur Verfügung. Bezieher von Grundsicherung für Arbeitssuchende (Hartz IV), von Sozialhilfe (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit) sowie von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten auf Antrag finanzielle Unterstützung beim Kauf von Verhütungsmitteln, wie der Kreis auflistete.

Erstattungsfähig seien ausschließlich vom Arzt verordnete Verhütungsmittel wie Pille, Kupfer- oder Hormonspirale, Hormonimplantate, Dreimonatsspritze, Diaphragma oder Verhütungspflaster. Nicht übernommen werden Kosten für Kondome.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Beratungsstellen
  • CDU
  • Käufe
  • Landräte
  • Michael Koch
  • Niedrigverdiener
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos