Hessen

Zahlreiche Demos in Frankfurt sorgen für Verkehrsbeeinträchtigungen

Wer am Samstag einen Ausflug nach Frankfurt geplant hat, sollte besser auf den ÖPNV zurückgreifen, denn an diesem Tag finden zahlreiche Demonstrationen im Stadtgebiet statt. Ein Überblick.
17. Oktober 2018, 14:41 Uhr
Redaktion
Neubau Henninger Turm in Frankfurt/Main
(Archivfoto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Wer am Samstag, 20. Oktober, einen Ausflug nach Frankfurt geplant hat, sollte besser auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen, denn an diesem Tag finden zahlreiche Demonstrationen in der Mainmetropole statt. Die Frankfurter Polizei informiert in diesem Zusammenhang vor starken Beeinträchtigungen im Straßenverkehr.

Im Zeitraum von etwa 10.30 Uhr und 21 Uhr sollen die Versammlungen stattfinden. Die folgenden Strecken werden von den Demonstrationen betroffen sein:

  • Rödelheimer Bahnhof bis Kaisersack: Um 10.30 Uhr soll unter dem Titel »Gegen den Mietwahnsinn im Frankfurter Westen« in Rödelheim am Bahnhof eine Kundgebung stattfinden. Diese wird sich über die Radilostraße, Thudichumstraße, Trümpertstraße, Niddagaustraße, Lorscher Straße und Alexanderstraße sowie den Baruch-Baschwitz-Platz erstrecken. Anschließend wird die Versammlung an die Galluswarte verlegt und von dort aus über die Mainzer Landstraße, Kostheimer Straße, Frankenallee, Hellerhofstraße, Koblenzer Straße, Speyerer Straße, Mainzer Landstraße über den Hauptbahnhof zum Kaisersack führen.
  • Hülya-Platz bis Kaisersack: Um 11.30 Uhr wird eine weitere Versammlung mit dem Thema »Gegen Mieterhöhung und Verdrängung« stattfinden. Diese wird nach einer Auftaktkundgebung am Hülya-Platz in Bockenheim über die Leipziger Straße, Bockenheimer Landstraße, Schumannstraße, Westendstraße, Karlstraße und Moselstraße ebenfalls zum Kaisersack führen.
  • Luisenplatz bis Konstablerwache: Zeitgleich wird es um 11.30 Uhr am Luisenplatz eine Auftaktkundgebung der Versammlung »Mietwahnsinn – Hessen« geben. Diese Demonstration wird von dem Platz aus über die Bornheimer Landstraße, Berger Straße, Friedberger Anlage, Seilerstraße, Klapperfeldstraße über die Zeil bis zur Konstablerwache führen.
  • Kaisersack bis Roßmarkt: Für 13Uhr ist eine weitere Demo geplant. Die vorher genannten Demonstrationen werden sich ebendieser anschließen. Unter dem Titel »Wohnen ist Menschenrecht« werden die Teilnehmer am Kaisersack über die Kaiserstraße, Gallusanlage, den Willy-Brandt-Platz, die Weißfrauenstraße, Bethmannstraße, den Kornmarkt, die Katharinenpforte, Hauptwache, Große Eschenheimer Straße, Taubenstraße, Börsenstraße sowie über den Goetheplatz zum Roßmarkt verlegen, auf dem schließlich eine Abschlusskundgebung bis etwa 16.15 Uhr stattfinden wird.
  • Mahnwache am Opernplatz: Weiterhin ist für 13 Uhr bis etwa 21 Uhr eine Mahnwache zum Thema »Protest gegen Rechtspopulismus und Verharmlosung der Naziverbrechen« im Bereich des Opernplatzes, Ecke Taunusanlage angemeldet worden.
  • Kundgebung am Opernplatz: Um 14 Uhr ist zudem eine Kundgebung unter dem Titel »Gegen die Islamisierung des Abendlandes« geplant. Diese soll bis etwa 16.00 Uhr auf dem Opernplatz stattfinden.

Aufgrund der zahlreichen Demonstrationen rät die Frankfurter Polizei die Innenstadt, insbesondere die genannten Straßen, am Samstag weiträumig zu umfahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Sie gibt aber gleichzeitig zu bedenken, dass es dabei ebenfalls zu Einschränkungen und  Fahrplanabweichungen kommen kann.

Am Samstag will die Polizei auf ihrem Twitter-Kanal @Polizei_Ffm über das aktuelle Geschehen im Innenstadtbereich informieren.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/hessen/Hessen-Zahlreiche-Demos-in-Frankfurt-sorgen-fuer-Verkehrsbeeintraechtigungen;art189,500667

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