24. Mai 2019, 22:27 Uhr

Verfahren eingestellt

24. Mai 2019, 22:27 Uhr

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen im Anschluss an einen Fastnachtsumzug in Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) bleiben ohne strafrechtliche Konsequenzen.

Die Verfahren gegen sieben Angeklagte wurden am Freitag vor dem Amtsgericht Frankfurt eingestellt. Nur der 28 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter soll 5000 Euro Schadensersatz an einen Polizeibeamten zahlen, den er erheblich an der Nase verletzt hatte.

Zu der Auseinandersetzung war es im Februar 2017 gekommen, als die Polizei vor eine Gaststätte gerufen wurde, wo ein Bewusstloser am Boden lag. Nachdem die Rettungssanitäter behindert wurden, griffen die Beamten ein. Dabei wurden sie von verschiedenen Fastnachtern angegriffen und beleidigt, die erst mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurückgedrängt werden konnten.

Angeklagt waren die vier Männer und drei Frauen zwischen 25 und 60 Jahren wegen Widerstands, Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung. In der Verhandlung konnte trotz mehrerer Zeugenvernehmungen und einer Videodokumentation keine abschließende Klärung der Vorfälle erreicht werden.

In Anbetracht des lange zurückliegenden Tatzeitpunkts wurden die Verfahren schließlich »wegen geringer Schuld« eingestellt.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Anschlüsse
  • Krawalle
  • Polizei
  • Strafrecht
  • Frankfurt
  • DPA
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos