07. März 2019, 22:23 Uhr

Startschuss für Abitur gefallen

07. März 2019, 22:23 Uhr
Schüler bereiten sich zunehmend auch in Universitätsbibliotheken auf die Prüfungen vor. (Foto: dpa)

Wiesbaden (dpa/lhe). Für rund 25 500 hessische Oberstufenschüler ist nach wochenlangem Lernmarathon der Startschuss für die Abiturprüfungen gefallen. Mit den Englisch-Klausuren eröffneten 11 000 Schüler gestern die zweiwöchige schriftliche Prüfungsphase. »Das Abitur läuft«, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in Wiesbaden. Zwischenfälle habe es, außer einem Fehlalarm, keine gegeben. »Die Kollegen an den Schulen geben jeden Tag zwei bis drei Statusmeldungen, ob alles wie geplant läuft.« Man erwarte weiterhin einen störungsfreien Verlauf. Die insgesamt rund 25 500 Prüflinge verteilen sich auf 269 Schulen im Land. Nach den Englisch-Prüfungen geht es am Freitag mit den Physik-Klausuren weiter, bevor am Montag unter anderem Deutsch, Geschichte, Informatik und Sport folgen. Die letzten Arbeiten werden am 21. März im Fach Biologie geschrieben. In Hessen gelten seit zwölf Jahren landesweit einheitliche Kriterien für die Abiturprüfung. Die Schüler haben in Leistungskurs-Klausuren 300 Minuten Zeit, also fünf Stunden, die Aufgaben zu lösen. Für eine Grundkurs-Prüfung sind 255 Minuten (4,25 Stunden) vorgesehen. Die Abitur-Nachprüfungen finden vom 1. April bis 12. April statt. Die meistgewählten Fächer in den schriftlichen Abiturprüfungen sind in diesem Jahr die Pflichtfächer Mathematik (18 000) und Deutsch (9000), sowie Englisch (11 000), Biologie (7400), Politik und Wirtschaft (5100).

Auf ihre Prüfungen bereiten sich die Abiturienten neben den heimischen Schreibtischen auch in den Lesesälen hessischer Büchereien und Bibliotheken vor. Der erhöhte Andrang hat an einigen Universitätsbibliotheken zu Sanktionen geführt. So beschränkten Fachbibliotheken wie die Bibliothek der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt wegen des überhöhten Zulaufs seit Mitte Januar den Zugang. Zwischen acht und 16.00 Uhr dürfen die Arbeitsplätze nur von Studierenden der Universität genutzt werden. Das tue man nicht gerne, es sei aber notwendig, sagte Bernhard Wirth, Sprecher der Universitätsbibliothek in Frankfurt. Prinzipiell stehe die Bibliothek aber zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung.

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