04. September 2013, 18:48 Uhr

Restaurant Dombäcker in Sendereihe ARD-Buffet

Amöneburg (age/dw). Wegen seiner exquisiten Küche samt ausgesuchter deutscher Weine und dank des besonderen Services genießt das Restaurant »Dombäcker« weit über das Amöneburger Becken hinaus einen hervorragenden Ruf. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass die ARD »anklopfte« und fragte, ob man für einen Dreh im Rahmen der Sendereihe ARD-Buffet bereit sei.
04. September 2013, 18:48 Uhr
Dreharbeiten im »Dombäcker« mit Küchenmeister Ulrich Schulist (links). (Foto: Geck)

Patronne Petra Krohn und Küchenmeister Ulrich Schulist freuten sich, als einer von vier Landgasthöfen in Hessen ausgewählt worden zu sein. Seit 27 Jahren führen sie das Hotel und Restaurant am Markt.

So empfingen sie am Montag Kameramann Roman Linke von der Filmproduktionsfirma LHO aus Berg bei München, die mit Werner Teufl die Reihe »Landgasthöfe« im Auftrag der ARD erstellt. Mit ihm entwarfen sie zunächst das Konzept für die einzelnen Sequenzen des Vier-Minüters. Neben Aufnahmen in Küche und Restaurant wurden auch der Kräutergarten, der Weinkeller und der Ort ins rechte Licht gerückt. Als »Regie-Assistent« fungierte dabei Karl-Heinz Krohn, Ehemann der Patronne und Inhaber des »Kleinen Restaurants« in Marburg.

Am Dienstag ging es dann in medias res. Schulist bereitete zusammen mit Lukas Viertelhausen, dem Commis de Cuisine, das Drei-Gänge-Menü zu: Tartar von der Ohmtal-Forelle mit Stampfkartoffeln, Meerrettich und Wildkräutervinaigrette gab es als Vorspeise. Geschmortes Bäckchen und Filet vom Vogelsberger Weidekalb, Steinpilze und Grießstrudel wurde als Hauptgang serviert, zum Abschluss »Dreierlei vom Gartenapfel« – ein Parfait vom Gala Royal, ein Sorbet vom Jona Gold und ein Kompott vom Boskoop. Genießen konnten dies rund 20 »Komparsen« – Freunde, Stammgäste und Bürgermeister. Für die Gießener Allgemeine Zeitung war die freie Mitarbeiterin Doris Wirkner mit einer Freundin gekommen.

Nachdem das Menü »im Kasten« und vom Kameramann im dezenten Licht von allen Seiten appetitlich abgelichtet war, standen Aufnahmen der in gemütlicher Runde speisenden Gäste auf dem Drehplan. Denn am Ende des ARD-Buffet-Einspielers rund um Landgasthöfe geht es vor allem darum, einen Eindruck von den Gaumenfreuden zu vermitteln. So nahmen die Komparsen in einer abgesprochenen Sitzordnung im stilvollen Gastraum Platz, wo es noch einige Regieanweisungen gab. Etwa, sich völlig normal zu verhalten und sich weder von der am Rande platzierten Standkamera noch von der Handkamera irritieren zu lassen. Intensiv wurde die Frage diskutiert, wie die Speisen einerseits stilvoll und andererseits »telegen« serviert werden können. Die exquisiten Speisen im Spiel mit den erlesenen Weinen des Restaurants machten dann schnell die Drehsituation vergessen und das Restaurant präsentierte sich, wie es bei Gourmets und Liebhabern edler Getränke geschätzt wird.

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