01. November 2017, 22:13 Uhr

Rennklub scheitert mit 100 000-Euro-Forderung

01. November 2017, 22:13 Uhr
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Von DPA
Im Streit um die Frankfurter Galopprennbahn hat der Rennklub eine Niederlage einstecken müssen. (Foto: dpa)

Frankfurt (dpa/lhe). Im juristischen Streit um die Frankfurter Rennbahn hat der Rennklub erneut verloren. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt wies am Mittwoch Ansprüche des Klubs an die Rennbahn-Betreibergesellschaft auf Auskünfte sowie die Zahlung von mindestens 100 000 Euro zurück. Die Rechtsgrundlagen dafür seien nicht gegeben, der Rennklub habe seine Position nicht schlüssig dargelegt. Gegen die Entscheidung des OLG kann der Rennklub beim Bundesgerichtshof die Zulassung der Revision erstreiten.

Die Betreibergesellschaft hatte das Gelände 2010 von der Stadt gemietet und mit dem Rennklub einen Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen. Dieser sah vor, dass der erwirtschaftete Überschuss dem Rennklub überwiesen werden musste, wenn er nicht für Rückstellungen verwendet wurde. Die Stadt kaufte im Sommer 2014 alle Geschäftsanteile an der Betreibergesellschaft. Zugleich wurde der Mietvertrag zwischen der Stadt und der Gesellschaft einvernehmlich aufgehoben. Die Stadt zahlte fast drei Millionen Euro. Die Betreibergesellschaft kündigte nachfolgend ihren Vertrag mit dem Rennklub.



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