18. April 2019, 17:27 Uhr

Madeira

Madeira: Reiseveranstalter aus Frankfurt äußert sich

Das schwere Busunglück von Madeira mit 29 Toten sorgt für große Trauer in Deutschland. Viele der Verunglückten hatten über einen Frankfurter Veranstalter gebucht. Nun äußert sich das Unternehmen.
18. April 2019, 17:27 Uhr
Die Unfallstelle: Bei dem Busunglück auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira sind 29 Menschen ums Leben gekommen. (Foto: Andriy Petryna)

Eine Reisegruppe, zu der nach derzeitigen Kenntnisstand 51 Gäste des Reiseveranstalters trendtours Touristik GmbH gehörten, ist am Mittwoch auf der portugiesischen Insel Madeira tragisch verunfallt.

 

Madeira: Veranstalter aus Frankfurt veröffentlicht Statement

Die Reisegruppe von Madeira war nach bisherigen Informationen mit einem von einem lokalen Veranstalter gecharterten Bus von ihrem Hotel im östlich der Inselhauptstadt gelegenen Ort Caniço auf dem Weg zu einer Abendveranstaltung nach Funchal, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abkam, und eine Böschung hinabstürzte. Der Bus stürzte mehrere Meter tief und schlug in ein Haus ein. Dessen einziger Bewohner war laut der portugiesischen Online-Zeitung "Observador" zum Unfallzeitpunkt nicht zuhause.

 

Madeira: Von 29 Toten und 28 Verletzten wird ausgegangen

Nach Aussage der lokalen Behörden sind bei dem Unfall 29 Personen ums Leben gekommen, 28 wurden schwer verletzt. Laut Medienberichten waren alle Toten Deutsche. Am Donnerstag hieß es aber von den Behörden, die Identifizierung sei noch nicht abgeschlossen.

Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte sind nach dem schweren Busunglück auf Madeira im Einsatz.

Der Reiseveranstalters trendtours Touristik GmbH erklärt: "Wir sind alle zutiefst erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. In Namen aller unser Mitarbeiter möchten wir unser herzliches Beileid aussprechen. Wir werden den Betroffenen im Rahmen des uns Möglichen jede Unterstützung in diesen schweren Stunden leisten." Das Auswärtige Amt hat einen Krisenstab eingerichtet. Unter der Telefonnummer 030 / 5000 3000 können sich Angehörige an das Auswärtige Amt wenden.

 

Madeira: Bus war erst fünf bis sechs Jahre alt - Technischer Defekt?

Die Staatsanwaltschaft vor Ort hat eine Untersuchung eingeleitet. Der Bus war laut dpa erst fünf bis sechs Jahre alt, der Mann am Steuer galt als erfahrener Fahrer. Medien spekulierten über ein technisches Problem - möglicherweise ein Bremsversagen oder ein eingeklemmtes Gaspedal. 

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