Hessen

Luftretter zuletzt weniger unterwegs

Gießen/Fulda - Die Rettung bei Notfällen ist zuletzt in Hessen seltener aus der Luft gekommen. Die Zahl der Einsätze ist in Summe im vergangenen Jahr in den Luftrettungszentren in Hessen gesunken, wie das Regierungspräsidium Gießen mitteilte. An den vier Rettungshubschrauber-Orten verringerten sich die Einsätze von 5426 im Jahr 2018 auf 5334 im vergangenen Jahr. Die Differenz bewege sich mit 1,7 Prozent aber durchaus im Bereich statistischer Schwankungen, erklärte das RP. Es ist die Aufsichtsbehörde für die Luftrettung in Hessen
15. März 2020, 21:36 Uhr
DPA
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Die Zahl der Einsätze ist in der Summe im vergangenen Jahr in den Luftrettungszentren in Hessen gesunken. Foto: dpa

Gießen/Fulda - Die Rettung bei Notfällen ist zuletzt in Hessen seltener aus der Luft gekommen. Die Zahl der Einsätze ist in Summe im vergangenen Jahr in den Luftrettungszentren in Hessen gesunken, wie das Regierungspräsidium Gießen mitteilte. An den vier Rettungshubschrauber-Orten verringerten sich die Einsätze von 5426 im Jahr 2018 auf 5334 im vergangenen Jahr. Die Differenz bewege sich mit 1,7 Prozent aber durchaus im Bereich statistischer Schwankungen, erklärte das RP. Es ist die Aufsichtsbehörde für die Luftrettung in Hessen

In Hessen gibt es je einen Rettungshubschrauber-Standort in Frankfurt, Fulda und Kassel sowie am Standort Gießen ein Intensivtransporthubschrauber-System. Pro Standort steht eine Maschine zur Verfügung. Für den Intensivtransport ist neben dem Standort Gießen bei Bedarf noch eine weitere Maschine in Reichelsheim (Wetterau) zeitweise (9.00 bis 21.00 Uhr) verfügbar, wie das RP Gießen auflistete.

Leicht gestiegen sind die Einsätze in Gießen (von 1811 auf 1832) und in Kassel (von 1168 auf 1199). Deutlich gesunken sind die Einsätze in Frankfurt (von 1142 auf 1002), wie das RP mitteilte. In Fulda am Standort des ADAC-Hubschraubers wurden auch weniger Einsätze verzeichnet (von 1305 auf 1266), teilte der Verband mit.

Der Rettungshubschrauber namens »Christoph 28« ist am Klinikum Fulda stationiert. Sein Einsatzradius umfasst etwa 70 Kilometer. Seine Einsatzorte lagen im Jahr 2019 in Hessen (80 Prozent), Bayern (12,8 Prozent), Thüringen (6,7 Prozent), Niedersachsen (0,2 Prozent) und Baden-Württemberg (0,1 Prozent). Einsatzgrund Nummer eins waren Unfälle (33 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Notfällen (25 Prozent).

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/hessen/Hessen-Luftretter-zuletzt-weniger-unterwegs;art189,674078

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