11. April 2019, 22:21 Uhr

Limburger Bischofswohnung wird zum Museum

11. April 2019, 22:21 Uhr
AFP

Limburg (AFP). Die ehemalige Wohnung des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst wird zum Museum. Ab dem 17. April können Besucher des Diözesanmuseums in dem früheren Bischofssitz eine Ausstellung zur 200-jährigen Bistumsgeschichte besichtigen, wie das Bistum Limburg mitteilte. Das Erdgeschoss und die Kapelle sind dafür zugänglich.

Tebartz-van Elst war 2013 vor allem wegen der hohen Kosten für einen neuen Bischofssitz in die Kritik geraten. Sie explodierten aufgrund luxuriöser Zusatzausstattungen, die Tebartz-van Elst veranlasst hatte, auf mehr als 31 Millionen Euro. Eine kircheninterne Prüfung der Baukosten für den Bischofssitz zeigte schwere Fehler auf. Papst Franziskus nahm sein Rücktrittsgesuch im März 2014 an. Der neue Limburger Bischof Georg Bätzing wohnt nicht in dem Gebäude, sondern hat dort nur seinen Dienstsitz. Seit November 2017 wurden Teile der Wohnung umgebaut, um sie als Museum nutzen zu können.

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