Hessen

Lebenslang wegen Mordes aus Eifersucht

Fulda - Zu lebenslanger Haft wegen Mordes aus Eifersucht an seiner Ehefrau hat das Landgericht Fulda gestern einen Iraker (28) verurteilt. Der Mann aus dem saarländischen Lebach hatte seine Frau (27), die ebenfalls aus dem Irak stammte, am 9. August 2019 in der Wohnung von Bekannten im osthessischen Bad Salzschlirf so stark gewürgt, dass sie ins Koma fiel und am nächsten Tag im Krankenhaus starb. Sie hinterlässt zwei Kinder im Alter von inzwischen sechs und neun Jahren. Der Verurteilte muss laut Urteil an jedes Kind 15 000 Euro Hinterbliebenengeld zahlen.
08. Juli 2020, 22:02 Uhr
DPA

Fulda - Zu lebenslanger Haft wegen Mordes aus Eifersucht an seiner Ehefrau hat das Landgericht Fulda gestern einen Iraker (28) verurteilt. Der Mann aus dem saarländischen Lebach hatte seine Frau (27), die ebenfalls aus dem Irak stammte, am 9. August 2019 in der Wohnung von Bekannten im osthessischen Bad Salzschlirf so stark gewürgt, dass sie ins Koma fiel und am nächsten Tag im Krankenhaus starb. Sie hinterlässt zwei Kinder im Alter von inzwischen sechs und neun Jahren. Der Verurteilte muss laut Urteil an jedes Kind 15 000 Euro Hinterbliebenengeld zahlen.

Nach Gerichtsangaben war das Motiv Eifersucht, Wut, Verlustangst und Verzweiflung. Die Frau hatte zuvor angekündigt, sich wegen eines anderen Mannes von ihm trennen zu wollen. dpa

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