Hessen

Kriminalität geht zurück

- In Mittelhessen nimmt die Zahl der Verbrechen weiter ab. Das geht aus der am Freitag in Gießen veröffentlichten Kriminalstatistik hervor. Laut Mittelhessens Polizeipräsident Bernd Paul haben die Ermittler in den Landkreisen Gießen, Wetterau. Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf im vergangenen Jahr 42 731 Straftaten registriert. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2018 (43 537) und somit der beste Wert seit 20 Jahren. Gleichzeitig konnten die Polizisten 63,9 Prozent der Fälle aufklären. Auch das ein Bestwert der vergangenen zwei Jahrzehnte. »Die Sicherheitsbilanz bestätigt, dass wir zu den sichersten Regionen in Hessen und darüber hinaus gehören«, betonte Paul.
28. Februar 2020, 22:06 Uhr
Christoph Hoffmann

- In Mittelhessen nimmt die Zahl der Verbrechen weiter ab. Das geht aus der am Freitag in Gießen veröffentlichten Kriminalstatistik hervor. Laut Mittelhessens Polizeipräsident Bernd Paul haben die Ermittler in den Landkreisen Gießen, Wetterau. Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf im vergangenen Jahr 42 731 Straftaten registriert. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2018 (43 537) und somit der beste Wert seit 20 Jahren. Gleichzeitig konnten die Polizisten 63,9 Prozent der Fälle aufklären. Auch das ein Bestwert der vergangenen zwei Jahrzehnte. »Die Sicherheitsbilanz bestätigt, dass wir zu den sichersten Regionen in Hessen und darüber hinaus gehören«, betonte Paul.

Weniger Straftaten und gestiegene Aufklärunsquoten verzeichneten die Polizeidirektionen etwa in den Deliktbereichen Gewaltkriminalität, Diebstahl, Einbruch und Straßenkriminalität.

Minimal gestiegen sind die Taten rund um das Betäubungsmittelgesetz (plus sechs auf 3191). 14 Menschen kamen im vergangenen Jahr durch Drogenkonsum ums Leben, das sind zwei weniger als 2018.

Sorgen bereitet der Polizei der Anstieg in der Vermögenskriminalität (486 Delikte), worunter Gewinnspielbetrug, Schockanrufe oder der Enkeltrick fallen.

Einen besonderen Fokus legten Polizeipräsident Paul und sein Team auf die Internet-Kriminalität. Seit 2014 ist die Zahl von Straftaten, die online verübt werden, kontinuierlich gestiegen, von damals 1923 auf 3058 im vergangenen Jahr. Zwei Drittel dieser Taten wurden von Betrügern begangen, betonte Mario Mies, der Leiter der Kriminaldirektion Gießen. »Aber Hate Speech, also Beleidigungen, Bedrohung und üble Nachrede, ist auf dem Vormarsch.« chh

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