Hessen

Ein Viertel Ökostrom

Wiesbaden (dpa/lhe). Die Hessen setzen stärker auf Ökostrom. Knapp 25 Prozent des verbrauchten Stroms stammten mittlerweile von erneuerbaren Energien aus dem Land, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden. »Damit haben wir ein sehr wichtiges Etappenziel auf dem Weg der Energiewende in Hessen erreicht.«
17. Dezember 2019, 21:18 Uhr
DPA

Wiesbaden (dpa/lhe). Die Hessen setzen stärker auf Ökostrom. Knapp 25 Prozent des verbrauchten Stroms stammten mittlerweile von erneuerbaren Energien aus dem Land, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden. »Damit haben wir ein sehr wichtiges Etappenziel auf dem Weg der Energiewende in Hessen erreicht.«

Im Jahr 2013 hatte dieser Anteil nach seinen Angaben noch bei 12,5 Prozent gelegen. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres seien nun 24,5 Prozent verbucht worden, sagte der Minister bei der Präsentation des Energiemonitoringberichts 2019. Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 die Strom- und Wärmeerzeugung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

Erstmals sei 2018 mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt worden als aus Kohle und Gas zusammen, berichtete Al-Wazir. Nach dem Bericht stammen inzwischen 48 Prozent der Bruttostromerzeugung in Hessen aus erneuerbaren Energien, dahinter folgen Erdgas (29 Prozent) und Kohle (17 Prozent).

Al-Wazir kündigte zusammen mit der Landesenergieagentur eine intensivere Beratung bei Gebäudesanierungen, bei der Wärmeplanung von Städten und Gemeinden sowie beim Schutz von gewerblichen Bauten vor Wärme und Hitze in den Sommermonaten an. »Das Ziel ist, klimafreundlich zu wohnen. Hier kann noch viel Energie eingespart werden«, betonte der Wirtschaftsminister.

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