06. November 2019, 22:01 Uhr

Baustart für Mega-Therme 2020

06. November 2019, 22:01 Uhr
Solche Galaxy-Rutschen, wie hier in den Erdinger Thermenwelten, soll es auch im Bad Vilbeler Kombibad geben. Dafür sind die Planungen nochmals geändert worden. (Foto: Therme Erding/pv)

Fast zwei Jahre herrschte Unklarheit, wann es mit dem Großprojekt Kombibad in Bad Vilbel losgehen würde. Nun hat Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Minkel bekannt gegeben: Baustart für die Mega-Therme wird im Herbst 2020 sein.

Über das Großprojekt Kombibad, an dem sich die Stadtwerke mit 25 Millionen Euro beteiligen werden, herrschte nach dem tödlichen Flugzeugabsturz von Bäderkönig Josef Wund Unsicherheit. Und je länger diese dauerte, desto häufiger erklangen Stimmen, die das Ende des millionenschweren Bades zwischen B3 und Schulzentrum voraussagten. Doch die Verantwortlichen betonen: Das Bad wird gebaut. Der Bauantrag werde im Frühjahr 2020 eingereicht, Baustart solle im Herbst 2020 sein, sagte Minkel. »Die mehrfach überarbeiteten Pläne sollen noch in diesem Jahr den Bürgern vorgestellt werden.«

Auch das ist - neben dem 18 Monate langen Warten auf den Erbschein von Josef Wund - ein Grund, warum es weitgehend still gewesen ist um das 200-Millionen-Euro-Projekt. Die wichtigsten Änderungen gegebenüber den ersten Entwürfen sind: Das Hotel wird ebenso nicht gebaut wie ein drittes Parkhaus. Außerdem wird die Therme nicht zwei Stockwerke hoch, sondern nur eins. Sie geht mehr in die Breite.

Laut Minkel sah der alte Flächennutzungsplan eine bebaute Fläche von 59 000 Quadratmetern vor. Nun könnten »weniger als zwei Hektar zusätzlich überbaut werden«. Es sei für die Betreiber des Bades leichter, wenn alles auf einer Ebene liege. Da das Hotel in den neuen Plänen weggefallen sei, könne das Bad mehr in die Breite gebaut werden und damit niedriger ausfallen.

Derweil hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ihren Abschlussbericht zum Flugzeugabsturz vorgelegt, bei dem Investor Josef Wund ums Leben gekommen war. Wie die »Augsburger Allgemeine« berichtet, bleibt die Absturzursache ungeklärt. Die Experten vermuten, dass es einen »plötzlichen Kontrollverlust« gegeben habe. Sie führen diesen auf das »Wettergeschehen mit leichter bis mäßiger Turbulenz, Schneefall und Vereisung« zurück. Der tödliche Unfall, bei dem neben dem 79-Jährigen auch der Pilot und der Co-Pilot ums Leben gekommen waren, ereignete sich am 14. Dezember 2017 bei Waldburg in Baden-Württemberg.

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