Hessen

AWO-Tätigkeit von Abgeordnetem im Fokus

Wiesbaden (dpa/lhe). Nach Berichten über überhöhte Gehaltszahlungen und persönliche Verflechtungen bei den Frankfurter und Wiesbadener Verbänden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) prüft die Landtagsverwaltung nun die AWO-Tätigkeit des Abgeordneten Taylan Burcu (Die Grünen). Geprüft wird dabei nach Angaben eines Landtagssprechers, ob Regeln für die Anzeigepflicht oder Verhaltensregeln verletzt wurden. Burcu ist der Bruder des Wiesbadener AWO-Geschäftsführers.
18. Dezember 2019, 22:33 Uhr
DPA

Wiesbaden (dpa/lhe). Nach Berichten über überhöhte Gehaltszahlungen und persönliche Verflechtungen bei den Frankfurter und Wiesbadener Verbänden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) prüft die Landtagsverwaltung nun die AWO-Tätigkeit des Abgeordneten Taylan Burcu (Die Grünen). Geprüft wird dabei nach Angaben eines Landtagssprechers, ob Regeln für die Anzeigepflicht oder Verhaltensregeln verletzt wurden. Burcu ist der Bruder des Wiesbadener AWO-Geschäftsführers.

Burcu war im vergangenen Jahr nach Angaben seiner Fraktion acht Monate Geschäftsführer der Frankfurter AWO-Tochter ProServ. Nach seiner Wahl in den Landtag habe er am 16. Dezember 2018 gekündigt und seine Tätigkeit zum 31. Dezember 2018 niedergelegt, sagte eine Sprecherin der Fraktion der Grünen am Mittwoch. Im Prüfverfahren dürfte es vor allem darum gehen, dass Burcu noch über das Jahresende hinaus im Handelsregister als Geschäftsführer eingetragen war.

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