04. Mai 2019, 17:00 Uhr

Ärzte

Ärztenetz in Hessen ist dichter geworden

Eigentlich gute Nachrichten: Das Ärztenetz in Hessen ist dichter geworden. Aber die Mediziner sind regional und nach Fachrichtungen ungleich verteilt.
04. Mai 2019, 17:00 Uhr

Das Ärztenetz in Hessen ist dichter geworden, aber die Mediziner sind regional und nach Fachrichtungen ungleich verteilt. Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Ende vergangenen Jahres kamen in Hessen 214,2 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner. Im Jahr zuvor waren es 210,9 gewesen. Gesunken ist allerdings die Zahl der Hausärzte: von 65,2 auf 64,9 pro 100 000 Einwohner.

Der hessische Durchschnittsarzt ist 54 Jahre alt, fast zwölf Prozent der Mediziner im Land sind älter als 65 Jahre. Der durchschnittliche Hausarzt ist sogar zwischen 55 und 56, in dieser Berufsgruppe sind fast 15 Prozent älter als 65 Jahre.

 

Kassel in den Top 10

Sowohl bei der Ärztedichte als auch beim Durchschnittsalter liegt Hessen im Mittelfeld der Bundesländer. Anders sieht es aus, wenn man einzelne Regionen anschaut. Hier gibt es Ausreißer nach oben und nach unten.

Der Kreis Darmstadt-Dieburg hat am zweitwenigsten Hausärzte von ganz Deutschland. 51,2 Hausärzte kommen hier auf 100 000 Einwohner. Nur in Herford in Nordrhein-Westfalen ist es noch schlimmer. Die Stadt Kassel gehört hingegen mit 316,7 Ärzten und Therapeuten pro 100 000 Einwohner zu den »Top 10« bei der allgemeinen Arztdichte, die niedergelassene Mediziner verschiedener Fachrichtungen erfasst.

Zur Gesundheitsversorgung in der jeweiligen Region tragen die Praxen der Kassenärzte nicht alleine bei – dazu kommen Ärzte in Krankenhäusern sowie etwa auch Physiotherapeuten, Logopäden und andere Heilberufler.

 

In Freiburg am dichtesten

Bundesweit ist das Netz in Freiburg im Breisgau mit 395,3 Ärzten und Psychotherapeuten je 100 000 Einwohner dichtesten. Am wenigsten niedergelassene Mediziner in diesem Verhältnis gibt es mit 84,3 im Landkreis Coburg in Bayern. Die meisten Ärzte und Psychotherapeuten pro 100 000 Einwohner haben bei den Bundesländern die Stadtstaaten Bremen (296,2), Hamburg (295,7) und Berlin (285,9). Am wenigsten niedergelassene Mediziner in diesem Verhältnis gibt es in Brandenburg (185,8), der Kassenärzte-Region Westfalen-Lippe in Nordrhein-Westfalen (191,0) und Sachsen-Anhalt (193,8).

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