06. August 2019, 19:53 Uhr

1100 Menschen oder Institutionen auf Feindesliste

06. August 2019, 19:53 Uhr

Wiesbaden (dpa/lhe). Auf sogenannten Feindeslisten von Rechtsextremisten werden nach Angaben des Innenministeriums 1100 Menschen oder Institutionen in Hessen genannt. Das Landeskriminalamt werde alle Betroffenen informieren und beraten, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Dienstag mit. Mit diesen Listen wollten Rechtsextremisten Angst verbreiten. »Der Rechtsstaat wird diese Bedrohungen und Einschüchterungsversuche von rechts nicht dulden«, erklärte Beuth. »Wer Hass sät und Angst verbreitet muss Konsequenzen spüren. Wer Schutz benötigt, dem wird geholfen.« Bislang hätten sich nach der Analyse des Bundeskriminalamts keine Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahr für die auf der Liste aufgeführten Personen und Institutionen ergeben. Auch das Landeskriminalamt werte die Liste nochmal gezielt mit Blick auf aktuelle Gefährdungen aus.

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