Hessen

24-Stunden-Streik legt Conti-Werk in Karben lahm

- Mit einem 24-stündigen Warnstreik hat die IG Metall das Elektronik-Werk des Autozulieferers Continental im hessischen Karben lahmgelegt. Die Produktion in dem Werk stand am Donnerstag still, wie auch das Unternehmen bestätigte. Der Ausstand sollte bis 6 Uhr am Freitagmorgen dauern. Die Gewerkschaft hatte dazu aufgerufen, gar nicht erst zur Arbeit zu erscheinen, sodass am Werkstor nur eine kleine Streikwache ihren Platz einnahm.
15. April 2021, 21:31 Uhr
DPA

- Mit einem 24-stündigen Warnstreik hat die IG Metall das Elektronik-Werk des Autozulieferers Continental im hessischen Karben lahmgelegt. Die Produktion in dem Werk stand am Donnerstag still, wie auch das Unternehmen bestätigte. Der Ausstand sollte bis 6 Uhr am Freitagmorgen dauern. Die Gewerkschaft hatte dazu aufgerufen, gar nicht erst zur Arbeit zu erscheinen, sodass am Werkstor nur eine kleine Streikwache ihren Platz einnahm.

»Die merken heute erst, dass wir wirtschaftlichen Druck machen können«, sagte der Frankfurter Bevollmächtigte der Gewerkschaft, Michael Erhardt. Vor der möglicherweise entscheidenden Verhandlungsrunde am kommenden Montag und Dienstag drohte der Gewerkschafter mit einem unbefristeten Streik. Die Urabstimmung sei bereits vorbereitet und der Bundesvorstand habe den Arbeitskampf genehmigt, erklärte er. »

Continental will das Werk mit rund 1100 Beschäftigten zum Jahr 2023 aus Wettbewerbsgründen schließen. Am Dienstag war die dritte Verhandlungsrunde um einen Sozialtarifvertrag ergebnislos geblieben. Die Gewerkschaft forderte das Unternehmen zu einem substanziellen Angebot auf. dpa

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