13. Mai 2011, 10:08 Uhr

Hills-Training fürs Eisfeld: Klettern und Mountainbike

Das Training fürs Eisfeld hat es für Florian Hill in sich: Mehrere Höhenmeter werden überwunden, steile Kletterpfade geht es hinauf. Und danach hat der Lahnauer noch Kraft für eine Tour auf dem Mountainbike – die tolle Landschaft entlohnt für die Strpatzen.
13. Mai 2011, 10:08 Uhr
Eisfeld (Foto: privat)

Ich lasse Juneau hinter mir, fahre mit der Fähre weiter nördlich, Richtung Haines.
Es ist schön sich endlich 100 Prozent auf das Training fokussieren zu können. In einem Kalender zähle ich die uns noch verbleibende Tage bis zum Aufbruch in das Juneau Eisfeld.
Jede einzelne Minute der uns noch verbleibenden Zeit wird einen Sinn haben.
In den vergangenen Tagen habe ich intensive Bergläufe auf umliegende, technisch einfache, Gipfel absolviert. Zum Teil zwei bis drei Läufe hintereinander und somit einige Höhenmeter hinter mir gelassen.
Die Wege führen durch dichten Urwald, ehe man sich Steigeisen anschnallen muss, um über den Gletscher auf den Gipfel zu gelangen. In den Wäldern ist nun Vorsicht geboten; Die Bären sind aus dem Winterschlaf erwacht und stopfen sich ihren Magen mit Nahrung voll. Zur Sicherheit trage ich Bärenspray bei mir.
Nach dem Training schwinge ich mich aufs Mountainbike, fahre einige Meilen an der Küste entlang. Den Wind im Rücken komme ich schnell vorwärts. Auf ein Stück Treibholz, das die Wellen ans Ufer geschwemmt haben müssen, setze ich mich nieder. Still blicke ich auf das Wasser vor mir, kneife die Augen zusammen, damit die Sonne mich nicht blendet, deren Sonnenstrahlen an der Oberfläche reflektiert werden. Im Hintergrund reißen dramatisch die Gletscher empor.
Ich vergesse wo ich bin, es ist nicht mehr von Bedeutung.

Extrembergsteiger Florian Hill: Quer durchs Juneau-Eisfeld

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